Energiesysteme mit Sicherheit für Ihre Zukunft

Photovoltaik (Solarstrom)

Mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage kann jeder sein eigener Stromproduzent werden. Die Umwandlung von kostenloser Sonnenenergie in Strom ist sowohl bei der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz, beim Eigenverbrauch, als auch bei der Speicherung des eigenen erzeugten Stroms  finanziell interessant.

Außerdem tragen Sie als Betreiber dazu bei, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu senken. Sie leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wir bieten Ihnen, mit perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten, effiziente Lösungen. Egal, ob für ein bestehendes Objekt oder für den Neubau.

Eine Photovoltaik-Anlage ist Ihre Direktleitung zur Sonne.

Netzeinspeisung


Wenn Sie Solarstrom mit einer Photovoltaikanlage selbst herstellen, erhalten Sie eine Vergütung für den Strom, den Sie in das Stromnetz einspeisen oder für den Eigenbedarf nutzen. Die Höhe richtet sich nach dem "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (kurz: EEG). Die Vergütungen für eingespeisten und selbst verbrauchten Solarstrom richten sich nach dem Inbetriebnahmedatum, der Anlagenart und der Anlagengröße.

Als Faustregel gilt in unseren Breitengraden ein Energieertrag von mindestens 850- 900 kWh pro kWp installierter Leistung der Anlage und Jahr. Schon eine 2 kWp - Photovoltaikanlage mit einer Größe von ca. 15 m² produziert ca. 1700- 1800 kWh Solarstrom im Jahr.

Die Strahlungsintensität in Deutschland ist in allen Regionen des Landes groß genug, um Photovoltaikanlagen sinnvoll zu betreiben. Grundsätzlich können Photovoltaikanlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht einfällt. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser, Giebel, Antennen u. ä. sollten vermieden werden, da sie den Stromertrag deutlich reduzieren.

Eigenverbrauch

Kostensicherheit für über 20 Jahre

Was wäre, wenn Sie den Preis für Kraftstoff heute für die Dauer von 20 Jahren festsetzen könnten? Photovoltaik bietet genau das: über 20 Jahre feste Kosten für jede selbst erzeugte und verbrauchte Kilowattstunde (kWh) Solarstrom. Das ist derzeit günstiger als der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte in Deutschland. Und der Kostenvorteil wird in Zukunft noch attraktiver. Denn während die Systemkosten der Photovoltaik auch weiterhin  fallen werden, wird der Strompreis voraussichtlich weiter steigen.

Eigenverbrauch erhöhen

Seit Frühjahr 2012 liegen die Erzeugungskosten für Solarstrom unter den Bezugskosten für Haushaltsstrom. Das heißt: Je mehr selbst erzeugter PV-Strom an Ort und Stelle verbraucht wird, desto mehr rechnet sich eine PV-Anlage. Bei einer modernen Anlage mit einer Leistung von 5 kWh, die einen 3-Personenhaushalt versorgt sind das rund 1/3 des erzeugten Stroms. Um den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen braucht es ein intelligentes Energiemanagement, etwa um Verbraucher wie die Waschmaschine automatisch anzusteuern, wenn der Solarstrom zur Verfügung steht. Ein anderer Weg ist es, den PV-Strom zu speichern und auch dann verfügbar zu machen, wenn keine Sonne scheint. Speicherlösungen bieten das. Die Eigenverbrauchsquote verdoppelt sich auf über 60 Prozent, die Strombezugskosten bei herkömmlichem Strombezug reduzieren sich um rund 55 Prozent. Und nebenbei werden die Verteilernetze entlastet, die erforderlichen Netzausbaumaßnahmen deutlich reduziert und die Energiewende weiter vorangetrieben.

Strompreisentwicklung

Der Preis, den Haushalte in Deutschland für elektrische Energie zahlen, steigt kontinuierlich. Von durchschnittlich 21 Cent pro kWh im Jahr 2007 auf 31 Cent  pro kWh im Jahr 2016. Und auch in den kommenden Jahren wird der Preis vermutlich weiter steigen.

        

Jahr

 2007

 2008

 2009

 2010

 2011

 2012

 2013

 2014

 2015

 2016

  ~Strompreis Cent/kWh

20,64

21,65

23,21


23,69


25,23


25,89

28,84

29,01

30,41


30,56



Quellen: BDEW, Verbraucherzentrale NRW 06/2016

Stromspeicher




Was wäre, wenn man den eigenen Solarstrom bis tief in die Nacht nutzen könnte? Photovoltaikanlagen sind heutzutage eine gute Möglichkeit, privat Strom zu erzeugen. Leider werden große Mengen davon nicht im eigenen Haus genutzt, denn Solarstrom wird oft dann erzeugt, wenn viele Menschen nicht zu Hause sind. Abends hingegen, wenn der Bedarf am größten ist, ist der selbst erzeugte Strom nicht mehr verfügbar.

Intelligente Stromspeichersysteme regeln alle Energieflüsse im Haushalt. Das System stellt die Energie entweder direkt aus der Photovoltaikanlage zur Verfügung oder es entnimmt zusätzlich Strom aus dem Speicher. Erst wenn aus beiden Quellen nicht mehr ausreichend Strom zur Verfügung steht, wird auf das öffentliche Netz zurück gegriffen.

Sitzt, passt und macht Strom

Ob Aufdach-, Indach-, Flachdach- oder Fassaden-Montage, Freilandaufstellung oder Speziallösungen: die Möglichkeiten, Photovoltaik-Module optisch ansprechend in oder auf Ihr Gebäude zu integrieren, sind vielfältig. Gemeinsam finden wir sicher eine Lösung, die Ihren architektonischen Wünschen entspricht.


Aufdach-Montage

Hier werden die PV-Module auf einer speziellen Unterkonstruktion etwa 5–15 cm über der Dacheindeckung angebracht. Bedingt durch die einfache Konstruktion, hat man geringere Kosten als bei der aufwändigeren Indach-Montage.


Indach-Montage

Ästhetisch gesehen ist die Integration in die vorhandene Dacheindeckung die ansprechendere Variante, birgt aber den Nachteil der schlechteren Hinterlüftung. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Installateur oder Architekten beraten.


Freilandaufstellung

Für die Freilandaufstellung einer PV-Anlage eignen sich große, durchgehend freie Bodenflächen. Diese Montageart ist besonders für Kommunen, Gemeinden und Landwirte interessant.


Flachdach-Montage

Die Module werden aufgeständert, sprich: über ein Montagesystem schräg aufgestellt, um möglichst viel Sonnenstrahlung einzufangen. Für eine Flachdach-Montage eignen sich große, durchgehend freie Dachflächen.


Fassaden-Montage

Man unterscheidet in Kalt- und Warmfassaden.

Bei Kaltfassaden werden die Module nachträglich vor die Fassade installiert und dienen sowohl der Energieproduktion als auch dem Witterungsschutz.

Als Warmfassade bezeichnet man eine komplett aus Photovoltaik-Modulen aufgebaute Außenwand, die alle Funktionen der Gebäudehülle bis hin zur Wärmedämmung übernimmt.